Das Tröpfchen Rose
geht auf Weltreise und erklärt nebenbei den Kreislauf des Wassers.
Wasser ist für Menschen, Tiere und Pflanzen lebensnotwendig. Die Idee,
dieses Wissen auch schon jungen Kindern zu vermitteln, ist ein
herausforderndes Unternehmen. Das Buch „Tröpfchens Weltreise“ soll die
Altersgruppe von 5 bis 10 Jahren ansprechen. Der Text ist für jüngere
Kinder formuliert aber, meiner Meinung nach, stellenweise inhaltlich zu
schwer. In dem Kapitel über den Golfstrom zum Beispiel, wo die
Entstehung des Bermudadreiecks und eines Hurrikans angesprochen wird,
wird dies besonders deutlich. Komplexe naturwissenschaftliche Vorgänge
werden angesprochen aber nicht verständlich genug erklärt. Einzelne
Kapitel würden genug Stoff für ein eigenständiges Buch abgeben. In
„Tröpfchens Weltreise“ wurde einfach zu viel Wissen auf engen Raum
gepresst. Darunter leidet die Idee und der Inhalt des Buches.
Kinder waren an der
Gestaltung des Buches beteiligt und haben es in ihrer eigenen Art
illustriert. Das ist lobenswert. Doch könnten ein paar anspruchsvollere
Zeichnungen mehr zum Verständnis des Inhalts beitragen.
Der Versuch, einer
breiten Altersgruppe naturwissenschaftliches Wissen unterhaltsam zu
vermitteln ist anerkennenswert aber bei „Tröpfchens Weltreise“ nicht
hundertprozentig gelungen.