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Tipps zum Thema: Zuhause lernen

 

 

 

CHEMIE - 5. bis 10. Klasse

Kein Sprengstoff - Schulstoff

 

 

Christine Ernst / Claudia Puhlfürst:

Duden. Basiswissen Schule. Chemie: 5. bis 10. Klasse

368 Seiten, Euro 22,95

4. Auflage

Bibliographisches Institut 2010

ISBN 978-3411714742

 

 

 

(tm) „Basiswissen Chemie“ hat ein vergleichsweise bescheidener Titel, denn dieses Buch ist ein Kompendium des gesamten Schulstoffes der Chemie, wie er heute bis zur Oberstufe (und damit für die allermeisten Schüler alles abdeckend) vermittelt wird. Viel mehr muss nicht sein, legt man den Lehrplan dem Wunsch nach Wissen zugrunde, und so ist „Basiswissen Chemie“ eine gute Lösung für das Lernen zuhause. Weder wird das Fach zu umfassend angegangen noch ist es repititorhaft kurz. Das Ergebnis ist ein vernünftiger Überblick über das Wissen, das man haben muss. Das einzige Problem - welches Kapitel kann ich als braver Lernender nur überfliegen?- hätte man zwar auch gern als Hinweis im Vorwort gelöst bekommen - Schulterzucken, weiß man nicht. Aber das „Basiswissen“ wird durch das Angebot, in die ganze Schulchemie einzusteigen, zum Lexikon.

 

 

Hoch

 

 

 

 

PHYSIK - 5. bis 10. Klasse

Die Essenz aus der Schulphysik

 

 

Lothar Meyer, Gerd-Dietrich Schmidt:

Duden. Basiswissen Schule. Physik: 5. bis 10. Klasse

4. Auflage

Bibliographisches Institut 2010

384 Seiten, Euro 22,95

ISBN 978-3411714643

 

(tm) Das dichtest mögliche Wissenspaket, das in schriftlicher Form möglich ist,  findet sich in dem Dudenbuch „Physik“. Viele Bücher zu diesem Fach, das eher bei langweiligen Jungs, Typ Muttis Bester, beliebt und bei Normalwesen verhasst ist, bestätigen die Abneigung. Es gelingt selten, wirklich wegzulassen, was wegzulassen ist und sich nur auf die Grundlagen zu konzentrieren. Hier aber gelingt es. Nicht zu detailliert, nicht zu abschweifend, wohl wissend, was die durchschnittlichen Physikschüler brauchen. Die Vorgehensweise ist gut, Schritt für Schritt, logisch und folgerichtig. Obwohl es nur bis Klasse 10 gedacht ist, können diejenigen, die es gründlich durchgehen und sich die Formeln herausschreibt (wir kamen auf vier DIN-A-4-Seiten), recht locker in eine Abiklausur gehen. Die Essenz aus der Schulphysik – wer mit dem Buch gearbeitet hat, ist ausreichend ausgestattet für Schule und Leben.

 

 

Hoch

 

 

 

 

LATEIN - 5. bis 11. Klasse

Buchgewordene Eselsbrücke

 

 

Gerhard Fink:

Tipps - Tricks - Training. Latein für Einsteiger und Fortgeschrittene: 5.-11. Schuljahr

Mit Illustrationen von Martin Fink

Manz Verlag 2007

264 Seiten, Euro 16,95

ISBN 978-3786326052

 

Latein ist eines der Fächer, die unter der allgemeinen Mobilmachung an den Schulen –schneller!, nützlicher! – am meisten leiden. Man braucht Zeit für Latein, man braucht Zeit für seine eigene Begriffsstutzigkeit. Man muss verstehen, das Latein lernen lernen ist und zu einem logischen Denken erzieht, dass einem für immer bleibt und für immer hilft. Die Wortführer der Schuldiskussionen wissen davon nichts. Das Lernpensum der Kinder erzählt davon auch nicht – es eliminiert Latein, auch wenn es drin vorkommt.

Also müssen die Eltern und Kinder, die Familien selber die Kraft aufbringen, Ruhe ins Lernen zu bringen und Lücken, die bereits aufgerissen sind, zu schließen.

Dabei hilft auf phantasievolle (und auch, ja, effektive) Weise „Tipps – Tricks- Training. Latein für Einsteiger und Fortgeschrittene“. Es fährt dem Schullehrbuch nicht in die Parade, es ist selbständig nebenher benutzbar.

Die Einteilung ist streng an der Grammatik entlang; keine Verwirrungen: Teil eins „Verben“, Teil zwei „Deklinationen“, Teil drei „AcI, NcI, Gerundium und Gerundivum, Partizipialkonstruktionen“. Darin verbergen sich jedoch keine öden Aneinanderreihungen, so dass Kind weiß, dass es mal wieder nicht weiß, was es schon immer nicht wusste. Vokabeln leichter lernen! Mit Bildern und Eselsbrücken! Und dann geht es los – jede Klippe für junge Lateiner wird erkannt, benannt, umschifft. Das Prinzip: Immer ideenreichen Antworten.

Dieses Buch ist wirklich das Geheimnis von Lateinerfolgen. Als ob dem Verlag das selber suspekt wäre, wurde es gestaltet wie ein langweiliges Lehrwerk, und fast möchte man auch die Tabellen und Hervorhebungen beweinen; sind doch die Lernenden nach ein paar Seiten so weit weg von ihren aus der Schule bekannten Barrieren. Beim Anblick des Schulbuchdesigns tauchen sie wieder auf, und Überwindung ist nötig. Die Überwindung, die die Methode dieses Buches so locker hinkriegt.

 

Hoch

 

 

 

 

ENGLISCH - Abitur

"Jo, wir schaffen das!"

 

 

Ulrich Bauer, Elisabeth Schmitz-Wensch:

"Abi Englisch Duden SMS: Zentralabitur. Abiwissen. Prüfungsaufgaben. Musterklausuren zum Downloaden"

224 Seiten, Euro 8,95

Duden Schulbuchverlag 2008

ISBN 978-3411709328

 

Gegen das Zentralabitur ist in der derzeitigen Diskussion kein Kraut gewachsen, und die Lücken, die man haben kann, derweil man locker besteht, sind Gegenstand öffentlich kaum thematisierter Studien - bevor sie in den nächsten Abiturjahrgängen Allgemeingut werden. Also muss man anders lernen, einmal für die Schule und einmal für das Leben. Um zu wissen, was im Zentralabitur verlangt wird, ist der Griff zu der Reihe „Zentralabitur SMS Schnell-Merk-System“ lohnend. Der sich anbiedernde Reihentitel besagt es. Dort wird sich nicht lange mit Firlefanz aufgehalten.

Besonders reizvoll ist das für Englisch. Das kann man können und das können auch einige, aber was muss man können, um in Deutschland durch das Abitur zu kommen? Das handliche Buch beginnt mit Vokabeln. Das ist nicht originell, aber sehr effektiv, besonders, da das Kapitel sich zwischen Methoden des Lernens und Grundbegriffen bewegt. Für den Lernenden nützlich und gut! Es folgt Grammatik. Den wichtigsten Regeln, den gefährlichsten Klippen ist es gewidmet. Nun kann es, man fürchtet es aus Bildung und begrüßt es aus nüchternem Realitätssinn, an die Textanalyse gehen; der Part, der den größten im knappen Raum einnimmt und in der entwaffnenden Ehrlichkeit des „Zieles vor Augen“ Shakespeare und „The Matirx“ Seite an Seite, ja, durchzieht.  

Selbst schreiben auf Englisch ist dann etwas schwieriger und braucht etwas mehr Hintergrund, aber das Buch entledigt sich und den Lernenden aller Zweifel und leistet es sogar, die Tipps für  von oben verlangte Gedichte wie eine Gebrauchsanweisung zu formulieren. Es ist ja für die Schüler, die als Kleinkinder „Bob der Baumeister“ angeschaut haben und denen dessen „Jo, wir schaffen das!“ noch in den Ohren klingt. Hier schwingt es wieder mit!

Kurz sind die Kapitel „Übersetzen“ und „Methoden“ gehalten; ein wenig Grundsätzliches für die, die alles verschlafen haben. Umso länger und in diesem Rahmen auch wirklich vermittelbar ist die Landeskunde – im englischen Sprachraum eher Länderkunde, denn es geht auch hier England, Irland, Commonwealth und USA.

Das Finale sind Prüfungsaufgaben, und man kann sie nach dem Durcharbeiten des Büchleins auch mit Lernenden, die wesentlich jünger als Abiturienten sind, bearbeiten. Da spricht für „SMS Englisch“ und gegen das Zentralabitur. Ein anderes Thema. Ein leistungsstärkendes Lernbuch!

 

Hoch

 

 

 

 

KUNST - Oberstufe

In vielen Lebenslagen

 

 

Hans Herman Müller:

„Kunstgeschichte. Von der Antike bis zum 21. Jahrhundert“

Duden Abiturhilfen

Dudenverlag 2009

216 S., 14,95 Euro

ISBN: 978-3-411-73391-0

 

 

„Kunstgeschichte. Von der Antike bis zum 21. Jahrhundert“ als Band in der Reihe „Abiturhilfen“: das klingt zunächst schrecklich: Bei Mathe und Biologie sieht man ja ein, dass man streng nach Plan lernen muss – aber nun auch noch Kunstgeschichte? Das Spaß machen könnte?

Doch der Autor dieses Bandes verdirbt die Freude am Fach nicht. Streng chronologisch aufgebaut, bringt das Buch einerseits Klarheit. Ausgehend von der Vor- und Frühgeschichte über die Antike und den Schlagworten, unter denen Kunstgeschichte für Schüler abläuft, wie Romanik, Gotik, Renaissance und Barock bis ins 19., 20., 21. Jahrhundert haben wir es mit zehn bis zwanzig Seiten für jede Epoche zu tun. Der Aufbau jedes Kapitels funktioniert nach einem festen Schema: Baukunst, Plastik, Malerei, dazu wichtige Begriffe fett gedruckt und drei farbige Bilder pro Seite. Eine kursorische Abhandlung, bei der man versteht, was man zu wissen hat, und es nach der Lektüre auch weiß. Andererseits, und das ist eben darum wichtig, weil Kunstinteressierte auch als junge Menschen nun mal anders ticken als die Informatikroboter, andererseits verdirbt dieses Buch nicht die Freude an der Kunst – schon allein, weil man es nicht mit Schulunterricht assoziieren muss. Den Gang ins Museum, zu Bauten verbessert, vertieft es!

Insofern hilft „Kunstgeschichte“ schon weit vor dem Abitur in vielen Lebenslagen; man kann es beim Einstieg in die Oberstufe empfehlen, aber, für nicht ganz Geistlose, auch schon in der Mittelstufe. Zumindest, wenn sich in der Familie nicht nur der Schüler für Kunst begeistert: Was bei diesem Fach ja meistens so ist.

 

Hoch

 

 

 

 

DEUTSCH - Klasse 1 und 2

Deutsch, die ersten Schritte

 

 

Lernspielsammlung. Einfach klasse in Deutsch, 1./2. Klasse

Mannheim: Bibliographisches Institut

Unverbindliche Preisempfehlung: Euro 22,95

ISBN: 978-3411141128

 

Natürlich hat man die Last des Spieleschrankaufräumers, alle Teile zusammenzuhalten. Wenn man Deutsch lernt mit einer Fibel und einem Heft, fällt das weg. Aber eben auch das Spielerische! Die Spielschachtel „Einfach Klasse in Deutsch“ enthält viele kleine Kärtchen, mit Motiven oder mit Worten darauf, und es bietet vier verschiedene Spielideen unterschiedlichen Schweregrads. Auf vorgedruckte Linien legt man seine Wörter, mit einem Pfeil dreht man und landet bei „Verb, Nomen, Adjektiv“, man erfüllt Aufgaben wie „Finde ein Wort, bei dem du ein „a“ in der Mitte hörst“.

Anders als beim drögen Schreibenlernen ist Bewegung am Tisch, die Kinder (im Alter der 1. und 2. Klasse) stehen auf, schauen den Mitspielern über die Schulter und sich die Wörter genau an. Die Spieldauer beträgt eine halbe Stunde, und wenn – das liegt natürlich beim Erwachsenen (allein und ohne Anleitung können Kinder die Spiele nicht spielen) – es ganz lustig zugeht, lernen die Kinder faszinierend gut: Die jüngsten Mitspieler den Unterschied zwischen Bildern malen und Buchstaben schreiben, die ältesten flüssiger mit Sprache umzugehen. Wer Zwanglosigkeit schätzt, muss sich an ein Kind gewöhnen, das mit dem Spiel in der Hand hinter einem herläuft, bis man sich erweichen lässt, nur ein Spiel, nur ein einziges Spiel, na gut, zu spielen. Und dann fehlt doch das „hat“, und wo ist das „ist“?

Als wir unter dem Schrank die letzten fehlenden Kärtchen hervorklauben und die Staubflocken wegpusten, ist uns auch klar, warum wir dieses Spiel so mögen. Es ist optisch, haptisch, qualitativ einfach ansprechend

 

Hoch

 

 

 

 

GRIECHISCH - ab Klasse 8

Ein erstklassiges, einmaliges Lehrwerk

 

 

Gerhard Fink:

Die griechische Sprache.

Einführung in Grammatik, Wortschatz, Literatur

Artemis & Winkler 4. Auflage 2009

384 S., Euro 24,90

ISBN 978-3538072824

 

 

Alt-Griechisch gehört zu den Fächern, bei denen gebetsmühlenartig wiederholt wird, man könne sie nur auf der Schule lernen. Wer sich zum Beweis die Lehrbücher anschaut, der rückt automatisch von diesem Diktum ab. Holzschnittartig und ein spannendes Erlebnis zur Ödnis werden lassend, so kommen die Schullehrbücher daher, und am schlimmsten sind die Versuche, die Sache verkrampft aufzulockern. Für den erwachsenen Lernenden eine Mühsal, für die Schüler, das muss gesagt werden, auch – und, wie man an den Zahlen sieht, eine, die nur noch wenige auf sich nehmen. Diesen wenigen gegenüber aber müsste es sich gehören, ihnen Zeit und Ruhe zu schenken, um Griechisch wirklich erlernen zu können. In der Hektik, die in der heutigen Bildung verbreitet wird, geschieht das nicht mehr, und glücklich diejenigen Deutschsprachigen, die im Ausland auf sich gestellt Griechisch lernen dürfen.

In diese Situation platzt ein Buch (betitelt schlicht: „Die griechische Sprache“), das dem Lernen zuhause selbst bei der so schwierigen Angelegenheit einer toten Sprache den Weg bahnt. Und wie es das tut! Zunächst wird eingestiegen  - oder aufgefrischt – mit „Ein Stückchen Griechenland“: das Alphabet und die Bezüge, die man dazu im alltäglichen Leben herstellen kann. In wirklich lockeren Szenen werden die ersten Vokabeln eingeführt, alles im Fließtext (also ganz ohne Schwellen aufzubauen). Das Übersetzen wird von Anfang an mit einbezogen, an Sätzen, die wirklich aus den Federn der alten Griechen stammen, deren Inhalt und Hintergrund erläutert wird. Dazu wird langsam, aber doch sicher Grammatik eingeführt, und eine Kapitelangabe „Lyrische Dichtung“ und dazu „3. Deklination“ spiegelt genau dieses aufmunternde Konzept wider. So geht es voran, natürlich nicht ganz ohne Pauken –für Kuschellerner und Denkfaule wird Griechisch durch kein Lehrbuch der Welt etwas sein -, und ab dem vierten Kapitel ist man schon knöcheltief in griechischem Textverständnis, Xenophon, später Platon, dann Thukydides. Und es ist keine Drohung, wenn man sagt: Und vieles mehr!

Was einen aber wirklich vom Hocker reißt, das ist der Wissensreichtum, mit dem eigentlich oder womöglich Trockenes dargereicht wird. Gerhard Fink, der Autor dieses famosen Buches, schafft es, ein buntes Panorama der Antike zu entwerfen, das dem Lernenden durch jeden griechischen Satz plastischer wird. Wenn man es nicht getestet hätte, man würde es nicht glauben, mit welcher geradezu unverschämten Lebendigkeit erklärt wird, warum auf dem Rho ein Spiritus asper steht. Und welche Folgen das für die deutsche Rechtschreibung hat.

Apropos getestet: Natürlich haben wir das Buch testen lassen. Die Erfahrungen sind, unübersehbar, in diese Rezension eingeflossen. Aber die Rahmenbedingungen, unter denen die Probe aufs Exempel gemacht wurde, wollen wir nicht vorenthalten: Ein Erwachsener, der einst Griechisch gelernt hatte, und ein Jugendlicher, der drei Lernjahre Latein hinter sich hat, der Lernrhythmus von innerer Ruhe geprägt, im Ausland und ohne Schule, vier Zeitstunden pro Woche. Die Ergebnisse erschütternd: Der Erwachsene konnte sein Wissen auffrischen und ergänzen, der Jugendliche ist weiter als gleichaltrige an deutschen Schulen und nun willens, in ein paar Jahren das Graecum abzulegen. Die Gleichaltrigen an deutschen Schulen: Es sind insgesamt 13.000 Griechisch Lernende, an knapp 200 Gymnasien. Der Testschüler gehört zur Dunkelziffer, die, das sei auch grundsätzlich vermerkt, von den Erfahrungen in den Schulen profitiert; wie hier: Gerhard Fink war lange Griechischlehrer, sein Buch ist davon positiv geprägt und pädagogisch wundervoll gestrickt.

Man weint dem funktionierenden Gymnasium schon hinterher, aber als Eltern muss man nach vorn schauen. Irgendwo wird immer Griechisch gelernt werden. Auch wenn Bildung noch so ökonomisiert wird und damit verkommt. Es ist uns nicht wichtig, aber wir müssen es sagen: Ganz oben, dort, wo Menschen sind, die grundsätzlich das Zeug hätten, ein Land auf die Beine zu stellen, dort wird die Kenntnis des Griechischen dazugehören. Dasselbe pathetisch gesagt: Der politische Kampf gegen die humanistischen Gymnasien kann gewonnen werden, gegen die Köpfe jedoch nicht. Das Buch von Gerhard Fink ist ein erstklassiges, einmaliges Lehrwerk. Wer hätte gedacht, dass es auch ein Manifest werden könnte? Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Altphilologie ein Hort derer werden könnte, die sich gegen die Brachialelilte des Landes stellen? Es gibt ein Recht auf Bildung. Hier wird es verteidigt.

PS: Ob der Testschüler das Graecum schafft? Geduld! Wir berichten.

 

Hoch

 

 

 

 

DEUTSCH - 5. Klasse

Sicherer Weg

 

 

Duden

Deutsch in 15 Minuten

5. Klasse

Bibliographisches Institut, 1. Auflage 2008

64 Seiten, Euro 5,95

ISBN 978-3411728312

 

Wenn es nach der Grundschulzeit bei der Rechtschreibung hakt, kleine und auch größere Unsicherheiten bestehen (jedoch keine Legasthenie), dann kann man mit „Deutsch in 15 Minuten“ mit dem Kind gut üben. Es werden nacheinander wichtige, typische Klippen behandelt, drei, vier Übungen für jeden Problembereich (Groß- und Kleinschreibung, Dehnung, s-Laut etc.), und dann folgt ein Diktat. Das muss man eben auch diktieren (die Anweisung „Führe ein Eigendiktat durch“ klingt so bürokratisch, wie es unrealistisch ist). Die Texte sind natürlich ganz auf die zu übenden Regeln ausgerichtet, da muss man bei den Inhalten doch sehr schmerzunempfindlich sein. Doch nach knapp 30 Diktaten (mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad) stellt sich ein, worauf man zu Beginn nicht zu hoffen wagte. Das Kind ist sicher in Rechtschreibung.

 

 

 

 

Hoch

 

 

 

   
 

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